Hüftoberflächenersatz

Etwa 150.000 jährlich in Deutschland implantierte Hüftendoprothesen zeigen deutlich, wie erfolgreich sich diese Operationsmethode in den vergangenen 30 Jahren entwickelt hat. Die bei älteren Patienten bewährte Standardschaftprothese wird in der ORTHOKLINIK über 180 Mal jährlich eingesetzt. Die Haltbarkeit der Implantate beträgt zwölf bis fünfzehn Jahre.

Für jüngere Patienten wählen wir die McMinn-Prothese. Denn es gibt auch Hüftgelenkszerstörungen aufgrund von Anlagestörungen, Verletzungsfolgen oder rheumatischen Erkrankungen, die bereits während des frühen und mittleren Lebensalters auftreten.

Die McMinn-Prothese ist ein Oberflächenersatz am Hüftgelenk und eine den Knochen schonende Alternative zur konventionellen Versorgung des Hüftleidens. Der Hüftkopf wird dabei erhalten, nur die defekte Oberfläche wird entfernt.

Die ursprüngliche Funktion und Beschaffenheit der Muskulatur bleiben unverändert, was besonders bei jungen, aktiven Patienten von Vorteil ist.

In den 90er Jahren entwickelte Derek McMinn einen Oberflächenersatz, der aus einer Metall-Metall-Gleitpaarung bestand.

Nachdem ermutigende mittelfristige Ergebnisse vorliegen, wird das Verfahren des Oberflächenersatzes nach McMinn auch in der Orthoklinik durchgeführt. Unsere Ärzte greifen dabei auf eine achtjährige Erfahrung mit über 200 selbst durchgeführten Operationen mit der McMinn-Prothese (BHR) zurück.

Die Ärzte der ORTHOKLINIK informieren Sie anhand der medizinischen Unterlagen und Befunde, welche Prothesenart und Methode die für Sie geeignete ist.

Dieses verschleißarme, verrenkungssichere und knochenerhaltende Implantat setzen wir bei höchst anspruchsvollen, sportlich aktiven Patienten wie Triathleten, Skiläufern und professionellen Tänzern ein. Auch wenn noch keine ausreichend vergleichbaren Langzeitergebnisse hinsichtlich der Haltbarkeit und des Metallabriebes bekannt sind.