12.03.2013

Die schmerzhafte Schulter

Informationsveranstaltung der Orthoklinik und des Reha-Zentrums Lüneburg

Lüneburg, 11. März 2013 - Die Orthoklinik Lüneburg und das Reha-Zentrum Lüneburg laden alle Interessierten zur Informationsveranstaltung „Die schmerzhafte Schulter” ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 18. März 2013, um 19:00 Uhr im Seminaris Hotel, Soltauer Straße 3, in Lüneburg statt. Referenten sind Dr. med. Christian Schulze, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Belegarzt der Orthoklinik Lüneburg, und Rimbert Westerkamp, Diplom-Sportlehrer am Reha-Zentrum Lüneburg (Tagesklinik am Kurpark).

Das Schultergelenk gehört zu den kompliziertesten und gleichzeitig beweglichsten Gelenken des menschlichen Körpers. Seine Konstruktion erlaubt ein sehr großes und vielfältiges Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten. Dieser Vorteil ist jedoch oft auch das Verhängnis des Schultergelenks und Ursache für zahlreiche Verletzungen oder Verschleißerkrankungen. Mit zunehmendem Alter nutzen sich die Gelenkflächen, Muskeln und Sehen ab. Dadurch werden Gelenkanteile gegeneinander verschoben, und es kommt zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Vor allem das Armheben und Überkopfarbeit sind eingeschränkt, was die Bewältigung des Alltags erschwert.

Dann stehen vielfältige Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Zunächst wird versucht, die Beweglichkeit durch konservative Verfahren zu erhalten. Später können moderne Operationstechniken helfen, beispielsweise endoskopische Eingriffe oder künstlicher Gelenkersatz.

Der Schulterschmerz ist in den letzten Jahren zu einer häufig auftretenden und ernst zu nehmenden Erkrankung geworden. Waren früher Rückenbeschwerden, Knie- und Hüftschmerzen die Hauptgründe für einen orthopädischen Eingriff, so hat sich dieses Bild grundsätzlich gewandelt: Mehr als jeder Zehnte klagt über häufige und anhaltende Schmerzen in der Schulter. Etwa 250.000 Operationen pro Jahr betreffen allein in Deutschland unser beweglichstes Gelenk - mit steigender Tendenz.

Im Rahmen der Veranstaltung geben die Referenten einen Überblick über die Ursachen von Schultererkrankungen und die therapeutischen Möglichkeiten. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf Verschleißerkrankungen und das künstliche Schultergelenk gelegt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich auch an der anschließenden Diskussion zu beteiligen und ihre Fragen zu stellen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.