12.11.2018

Schneller fit mit kleinem Schnitt

Gesundheitsvortrag zu Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftgelenksverscheiß

Die Orthoklinik Lüneburg und das Reha-Zentrum Lüneburg laden alle Interessierten zum Gesundheitsvortrag „Hüftgelenkarthrose - was tun? Schneller fit mit kleinem Schnitt“ ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. November 2018, um 19 Uhr im Seminaris Hotel, Soltauer Straße 3, in Lüneburg statt. Die Referenten sind Dr. med. Wolfgang Böker, Dr. med. Stefan Brand und Dr. med. Ulf Karbe, Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie und Belegärzte der Orthoklinik, sowie Rimbert Westerkamp, Diplom-Sportlehrer am Reha-Zentrum Lüneburg.

Wenn Schmerzen im Hüftgelenk zunehmen, die Beweglichkeit nachlässt und das Gehen zur Qual wird, liegt meist ein Verschleiß im Hüftgelenk vor: Die Hüftgelenksarthrose. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellen die Referenten Übungen und Maßnahmen vor, die dabei helfen können, die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und eine Operation zunächst zu vermeiden.

Auch Fragen zum richtigen Zeitpunkt einer notwendigen Operation und zum geeigneten Operationsverfahren werden besprochen. Neben der optimalen OP-Technik betrifft dies auch die Wahl der geeigneten Prothese und deren „Haltbarkeit“. Minimal-invasive Operationen haben wesentlich dazu beigetragen, dass Patienten nach einem Eingriff schneller fit werden und das Risiko eines „Auskugelns“ der Prothese verringert wird. Nicht zuletzt geht es darum, was jeder selbst dazu beitragen kann, um mit einem Kunstgelenk glücklich und aktiv zu bleiben.

Auch wenn die Operationszahlen für Hüftprothesen in Deutschland in den letzten Jahren aufgrund der positiven Ergebnisse für die Patienten erheblich ansteigen, sind auch kritische Betrachtungen erforderlich. Operationsrisiken aufgrund von Vorerkrankungen aber auch operationsbedingte Risiken müssen abgewogen werden.

Vor mehr als zehn Jahren haben Dr. Böker und Dr. Brand die minimal-invasive Operationstechnik in Lüneburg eingeführt und inzwischen mehr als 2.000 Patienten mit dieser Methode operiert, bei der auf die Durchtrennung von Muskeln und Sehnen verzichtet wird. Insgesamt verfügen die Ärzte seit mehr als 20 Jahren über Erfahrung in der Behandlung von Hüftgelenkserkrankungen und werden umfangreich zu diesem Thema informieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich auch an der anschließenden Diskussion zu beteiligen und ihre Fragen zu stellen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.